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IMPFUNGEN

Durch Zecken übertragene Enzephalitis (FSME)

Das FSME-Virus wird durch den Biss einer infizierten Zecke übertragen. Eine Impfung bietet einen sicheren Schutz vor FSME. Die STIKO empfiehlt die Impfung für Personen, die in FSME-Gebieten wohnen oder Kontakt mit Zecken haben können.

 

 Risikogebiete in Deutschland:

  • Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, Südostthüringen und Sachsen, drei Landkreise in Brandenburg, ein kleiner Teil Südberlins und der Stadtkreis Solingen (NRW).

 

 >>>Karte der FSME-Risikogebiete<<<

 


Wichtig:

  • Keine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch.
  • Obwohl FSME seltener vorkommt, kann es zu schweren Erkrankungen führen. 
  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt im Jugend- und Erwachsenenalter. 
  • Es gibt keine spezifische Behandlung für FSME; nur die Symptome können behandelt werden.

 

 

Die wirksamste Vorbeugung ist der Schutz vor Zeckenbissen.

  • Impfung
  • Lange Kleidung, am besten die Socken über die Hose ziehen.
  • Benutzt ein kinderfreundliches Insektenschutzmittel mit DEET oder Picaridin.
  • Überprüft euren Körper und die Kleidung während und nach Aktivitäten im Freien auf Zecken.

 

 

Impfung:

  • Kinder im Alter von mindestens 12 Monaten können geimpft werden.
  • Für einen vollständigen Schutz sind drei Impfungen notwendig .
  • Die zweite Dosis wird ein bis drei Monate nach der ersten verabreicht.
  • Die dritte folgt je nach verwendetem Impfstoff nach 5 bis 12 oder 9 bis 12 Monaten.
  •  Die erste Auffrischung wird nach 3 Jahren empfohlen.
  • Eine anschließende Auffrischung wird für Kinder alle 5 Jahre empfohlen.
  • Die Impfung kann einem beschleunigten Zeitplan folgen. Fragt in eurer Kinderarztpraxis nach dem am besten geeigneten Plan.

 

Kosten:

Die Impfung ist kostenfrei für Euch, wenn Ihr gesetzlich krankenversichert Seit. Bei privater Versicherung erkundige dich bitte bei deinem Anbieter.

 

Nebenwirkungen:

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören 

  • Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen an der Injektionsstelle.
  • Innerhalb der ersten vier Tage können allgemeine Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Unwohlsein oder Magen-Darm-Probleme auftreten. 
  • Diese Reaktionen klingen normalerweise schnell ab, insbesondere nach der ersten Dosis. 
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen sind sehr selten. 
  • Bei Erwachsenen wurden vereinzelt Fälle von Problemen des Nervensystems, einschließlich Lähmungen, beschrieben.

 

Bei Fragen wende Dich an eure Ärztin oder euren Arzt.

 

 

 

Ressourcen:


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